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Basis-Setup
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📅LebensereignisseElternzeit, Kredit abbezahlt, Erbschaft …
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🗓️ Detaillierter Monatsplan
| Monat / Jahr | Kapital (Anfang) | Sparrate anpassen | Zinsen d. Monats | Kapital (Ende) |
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| Name | Startkapital | Monatl. Rate | Steigerung | Dauer | Zins | Einzahlungen | Zinsen | Endkapital | Aktion |
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1. Einkommen & Rente
💶Brutto & SteuerklasseOptional: schätzt Netto und gesetzliche Rente
👶KindererziehungszeitenFalls sie in der Renteninfo noch fehlen
⏱️Früher in RenteAbschläge und kürzere Sparzeit
Dein Kapitalaufbau stoppt nach Jahren. Dir entgehen dadurch ca. an Endkapital.
Das kostet dich privat Netto im Monat.
🏢Betriebsrente & weitere RentenBetriebsrente, Riester, Rürup, private Rente
🏦Altersvorsorgedepot NEUStaatliche Förderung ab 2027, Riester-Übertrag
So funktioniert die Förderung
- Grundzulage: 50 Cent je Euro auf die ersten 360 € im Jahr (30 € im Monat), danach 25 Cent je Euro bis 1.800 € (150 € im Monat). Höchstens 540 € im Jahr. Mindestbeitrag 10 € im Monat.
- Kinderzulage: bis 300 € je Kind und Jahr, solange Kindergeld fließt. Voll ab 25 € Eigenbeitrag im Monat. Sie geht an einen Elternteil, meist die Mutter.
- Startbonus: einmalig 200 € für alle unter 25.
- Steuer: Beiträge und Zulagen sind als Sonderausgaben absetzbar. Bringt das mehr als die Zulage, erstattet das Finanzamt die Differenz. Dafür brauchen wir dein Jahresbrutto.
- Wer: gesetzlich Rentenversicherte, Beamte und ab 2027 auch Selbstständige.
- Auszahlung: ab 65 oder mit Beginn der gesetzlichen Rente, als Auszahlplan bis mindestens 85 oder als lebenslange Rente. Bis zu 30 % zum Start auf einmal möglich (hier nicht modelliert). Die Auszahlung ist voll einkommensteuerpflichtig; in der KVdR fallen keine Kassenbeiträge an.
- Aufpassen: Wer vorher auflöst, zahlt die Förderung zurück. Vererben ohne Verlust geht nur an Ehe- oder Lebenspartner.
- Stand: Altersvorsorgereformgesetz, verkündet am 29.05.2026, Start 01.01.2027. Vereinfachtes Modell.
🧾Steuern & KrankenversicherungAutomatisch geschätzt, hier anpassen
2. Auszahlphase (Privatkapital)
Deine Netto-Versorgung (Im 1. Rentenjahr)
Letztes Gehalt
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Ziel (80 %)
0 €
Privat-Entnahme
0 €
Gesamt-Netto ?
0 €
Dein Vermögensverlauf
📊Mehr DiagrammeEntnahme im Detail: Restkapital ab Rentenbeginn▾
Entnahme im Detail
Dein Plan hilft auch anderen!
Die meisten unterschätzen ihre Rentenlücke. Teile dieses Tool mit Freunden oder der Familie und hilf ihnen, sich ebenfalls finanziell abzusichern.
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Warum überhaupt privat vorsorgen?
Das gesetzliche Rentensystem in Deutschland basiert auf dem Umlageverfahren. Für die persönliche Planung kann es sinnvoll sein, die erwartete gesetzliche Rente mit dem eigenen gewünschten Ausgabenniveau und zusätzlichem Kapital abzugleichen. Das Tool verwendet hierfür standardmäßig 80 % des prognostizierten letzten Nettoeinkommens als frei wählbare Planungsannahme – nicht als gesetzliche Empfehlung.
Was ist ein ETF und was unterscheidet ihn vom Kopfkissen?
Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds. Stell ihn dir vor wie einen großen Obstkorb, in dem statt Obst kleine Anteile von Hunderten oder Tausenden Unternehmen (Aktien) liegen. Wenn du einen ETF kaufst, investierst du auf einen Schlag in die gesamte Weltwirtschaft.
- Das Kopfkissen / Girokonto: Dein Geld ist sicher, aber die Inflation (Geldentwertung) frisst Jahr für Jahr still und heimlich deine Kaufkraft auf. Aus 10.000 € Kaufkraft werden bei 2 % Inflation nach 30 Jahren real nur noch etwa 5.500 €.
- Tagesgeld: Gibt es aktuell Zinsen, federn sie oft nur die Inflation ab. Ein realer Vermögenszuwachs ist damit oft nur begrenzt möglich.
- Riester & klassische Lebensversicherungen: Je nach Vertrag mit höheren Kosten und durch Garantien mit geringeren Renditechancen verbunden; Verträge unterscheiden sich stark.
- ETF: Für die langfristige Planung ist eine feste Renditeannahme nur ein Rechenparameter, keine Prognose. Im Rechner kannst du sie selbst wählen; unterschiedliche Annahmen führen zu deutlich unterschiedlichen Ergebnissen. Die tatsächliche Rendite eines Aktien-ETFs schwankt und kann über längere Zeiträume auch deutlich unter der Annahme liegen.
Die Magie des Zinseszins
Albert Einstein soll den Zinseszins mal als das "Achte Weltwunder" bezeichnet haben. Der Zinseszins entsteht, wenn du deine erzielten Gewinne nicht auszahlen lässt, sondern sie im Depot belässt. Im nächsten Jahr erhältst du dann nicht nur Zinsen auf deine Einzahlungen, sondern auch Zinsen auf die Zinsen. Diese Kurve steigt mit der Zeit exponentiell an.
Ein Beispiel: Du sparst 35 Jahre lang 200 € im Monat (insgesamt zahlst du also 84.000 € ein). Auf einem Konto ohne Zinsen hast du nach 35 Jahren genau 84.000 €. Bei einer angenommenen konstanten Rendite von 7 % p.a. ergeben sich rechnerisch ca. 360.000 €. Der Unterschied entsteht im Modell durch den Zinseszins; tatsächliche Renditen schwanken.
➔ Rechne das mit deinen eigenen Annahmen im Anspar-Rechner durch.
Risiko, Schwankungen und der Anlagehorizont
Aktienmärkte schwanken. Es gibt Jahre, da geht es 20 % runter, und Jahre, da geht es 30 % hoch. Deshalb ist die oberste Regel beim ETF-Sparen:
Je länger dein Anlagehorizont (die Zeit bis zur Rente), desto mehr Zeit bleibt, um Schwankungen zu überstehen. Im Gegenteil: Wenn du monatlich sparst und die Märkte einbrechen, kaufst du deine ETF-Anteile im "Schlussverkauf" besonders günstig ein (Cost-Average-Effekt). Auch bei langen Anlagezeiträumen gibt es keine Garantie für positive Ergebnisse. Historische Daten können zeigen, wie sich Märkte in vergangenen Zeiträumen verhalten haben, sagen aber nichts sicher über die zukünftige Entwicklung aus.
Worauf viele bei der ETF-Auswahl achten
Für einen breit gestreuten ETF braucht man kein Wissen über einzelne Aktien. Häufig genannte Kriterien sind (allgemeine Information, keine Produktempfehlung):
- Der Index: Häufig genutzt werden weltweite Indizes, die Industrie- und teilweise Schwellenländer abdecken. Der bekannteste ist der MSCI World (ca. 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern) oder der FTSE All-World (über 4.000 Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern).
- TER (Total Expense Ratio): Die jährlichen Gesamtkosten. Bei breit gestreuten Index-ETFs liegt sie häufig etwa zwischen 0,1 % und 0,3 % pro Jahr.
- Fondsgröße: Oft genannt wird ein Fondsvolumen ab etwa 500 Millionen Euro, weil größere Fonds seltener geschlossen werden.
- Thesaurierend vs. Ausschüttend: Bei "thesaurierenden" ETFs werden Dividenden (Gewinnausschüttungen der Unternehmen) automatisch wieder angelegt, bei "ausschüttenden" ETFs ausgezahlt. Welche Variante passt, hängt unter anderem von Steuern und Entnahmewunsch ab.
Grundlagen zur Rentenphase (Entnahme)
Wenn du dein Ziel erreicht hast, gehst du in die Entnahmephase über. Hier gelten andere Regeln:
- Die 4%-Regel: Eine bekannte Faustregel beruht darauf, dass in historischen US-Marktdaten eine jährliche Entnahme von 4 % des Startkapitals (inflationsangepasst) in den meisten 30-Jahres-Zeiträumen gereicht hätte. Das ist keine Garantie für die Zukunft. Die tatsächliche tragfähige Entnahmerate hängt unter anderem von Anlagezeitraum, Renditen, Inflation, Gebühren, Steuern und der gewünschten Restkapitalstrategie ab.
➔ Teste deine persönliche Wunsch-Auszahlung in unserem Entnahme-Planer. - Steuern (Teilfreistellung): Bei einem steuerlich als Aktienfonds qualifizierenden Fonds können nach den gesetzlichen Voraussetzungen 30 % der Erträge steuerfrei sein (Teilfreistellung). Ob diese Voraussetzung erfüllt ist, sollte anhand der konkreten Fondsunterlagen geprüft werden. Dein Sparerpauschbetrag mindert die Steuerlast zusätzlich.
- Risiko rausnehmen: Kurz vor der Rente schichten viele Anleger einen Teil ihres ETF-Guthabens in sicherere Anlagen (z.B. Festgeld, Anleihen) um. So müssen sie in einem Börsencrash keine Aktien mit Verlust verkaufen, um ihre Miete zu bezahlen ("Sequence of Return Risk").
🧾 Annahmen & Methodik (Parameterstand 2026)
Alle Ergebnisse sind vereinfachte Modellrechnungen und keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Die Parameter sind im Programm hinterlegt und werden jährlich geprüft.
Ansparphase: Sparrate und Zins werden monatlich verrechnet; optional mit jährlicher Sparraten-Dynamik, Sonderzahlungen und Inflation. Renditen sind nicht garantiert.
Gesetzliche Rente: Besteuerung mit dem Besteuerungsanteil des Rentenbeginnjahres (2026: 84 %, danach +0,5 Prozentpunkte pro Jahr bis 100 %). Einkommensteuer nach dem Tarif 2026 (Grundfreibetrag 12.348 €), bei Verheirateten mit Splitting.
Kranken- und Pflegeversicherung (KVdR): 7,3 % plus halber durchschnittlicher Zusatzbeitrag (2,9 %); Pflegeversicherung 3,6 %, für Kinderlose 4,2 %, mit Abschlägen ab dem zweiten Kind unter 25.
Freiwillig gesetzlich / privat versichert: Freiwillig Versicherte zahlen zusätzlich den vollen Beitrag (14,6 % + 2,9 % + Pflege) auf weitere Renten und den Gewinnanteil der Entnahmen, bis zur Beitragsbemessungsgrenze 2026 (5.812,50 € im Monat). Bei privater Versicherung wird der eingegebene Beitrag abzüglich Zuschuss der Rentenversicherung (7,3 % + halber Zusatzbeitrag, höchstens die Hälfte) berücksichtigt und als Vorsorgeaufwand abgezogen.
Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer: Solidaritätszuschlag mit Freigrenze 2026 (20.350 €, zusammen 40.700 €) und Milderungszone; Kirchensteuer wahlweise 8 % oder 9 % der Einkommensteuer, bei Kapitalerträgen mit ermäßigter Abgeltungsteuer.
Weitere Renten: Rürup-/Basisrente mit dem Besteuerungsanteil der gesetzlichen Rente, Riester-Rente voll steuerpflichtig (geförderte Beiträge), private Rentenversicherung mit dem Ertragsanteil nach Alter bei Rentenbeginn (z. B. 17 % mit 67). Nicht modelliert: Vorabpauschale in der Ansparphase, Mindestbeiträge freiwillig Versicherter, Besonderheiten einzelner Verträge.
Betriebsrente als Einmalzahlung: Besteuerung nach der Fünftelregelung; Kranken- und Pflegeversicherung auf 1/120 pro Monat über 10 Jahre (Freibetrag vereinfacht 187,25 €). Der Nettobetrag fließt zum Rentenbeginn in das Privatkapital und wird mitverzinst.
Entnahmephase: Das Kapital wird über den gewählten Zeitraum verzinst und monatlich ausgezahlt. Bei Aktien-ETFs ist die Teilfreistellung (30 %) berücksichtigt; Vorabpauschalen und individuelle Besonderheiten sind nicht modelliert.
Schnellcheck: Annahmen 6 % Rendite, 2 % Inflation (Ergebnis in heutiger Kaufkraft), 4-Prozent-Regel, gesetzliche Rente grob 45 % des heutigen Nettos, Rentenalter 67. Genauer rechnest du im Anspar-Rechner und im Renten-Planer.
Stand der Rechenparameter: 2026. Bei Gesetzesänderungen können Ergebnisse abweichen.
Wie funktioniert dieser ETF-Rentenrechner? (Transparenz)
Dieser Rechner wurde entwickelt, um den Vermögensaufbau (Ansparphase) und den Vermögensverzehr (Entnahmephase) nahtlos miteinander zu verbinden. Hier sind die mathematischen und steuerlichen Annahmen, die im Hintergrund getroffen werden:
Steuern & Teilfreistellung
Im Reiter "Renten-Planer" wird automatisch die deutsche Kapitalertragsteuer (25 % zzgl. Soli) berechnet. Ist der Haken bei "Aktien-ETF" gesetzt, wird die gesetzliche Teilfreistellung von 30 % angewendet. Eigene Einzahlungen bleiben steuerfrei, nur der reine Gewinn wird besteuert.
Frührente & Abschläge
Gehst du vor der Regelaltersgrenze in Rente, zieht der Rechner automatisch 3,6 % pro Jahr von deiner gesetzlichen Rente ab. Gleichzeitig wird dein ETF-Sparplan entsprechend früher gestoppt, um die realen Opportunitätskosten (entgangene Gewinne) abzubilden.
Inflation & Kaufkraft
Die Zinsberechnung läuft rein nominell (ohne versteckten Inflationsabzug in der Rendite). Über den separaten Inflations-Toggle berechnet das System jedoch die Entwertung und zeigt dir in den Tooltips an, wie viel dein errechnetes Ziel in heutiger Kaufkraft wert ist.
Typische Fallbeispiele für den Vermögensaufbau
Beispiel 1: Anna (30 Jahre)
Anna möchte mit 65 in Rente gehen (Anlagehorizont: 35 Jahre). Sie startet bei 0 € und investiert monatlich 300 € in einen weltweiten ETF. Sie rechnet konservativ mit 6 % Rendite nach Steuern.
Ergebnis: Sie zahlt insgesamt 126.000 € ein. Dank dem Zinseszins hat sie zum Renteneintritt ca. 428.000 €. Sie kann monatlich ca. 1.800 € netto entnehmen, ohne dass ihr das Geld in 30 Jahren ausgeht.
Beispiel 2: Thomas (50 Jahre)
Thomas hat 50.000 € gespart und möchte in 12 Jahren in Rente. Er hat die Bedeutung von ETFs spät erkannt, kann jetzt aber 1.000 € monatlich sparen. Er rechnet ebenfalls mit 6 %.
Ergebnis: Thomas erreicht in nur 12 Jahren ein Endkapital von ca. 306.000 €. Er stockt damit seine gesetzliche Rente um rund 1.300 € privat auf und schließt seine Rentenlücke komplett.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wichtiger rechtlicher Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Die Berechnungen dieses Tools basieren auf Annahmen und konstanten Renditen. Dieser Plan dient rein der Veranschaulichung und ersetzt in keinem Fall eine professionelle Finanz-, Anlage- oder Steuerberatung.